You are currently viewing Smarte Ideenfindung für eine Smart City

Smarte Ideenfindung für eine Smart City

Das Smart City EU-Projekt Triangulum wird für den Leipziger Westen noch eine große Rolle spielen, wenn es in den kommenden Jahren den Bürgern und Unternehmen dazu verhilft, ihre Stadt smarter zu machen. Da stellt sich zu allererst die Frage: Was ist eigentlich eine smarte Stadt? Die Ansprüche aus allen Teilen der Gesellschaft an eine Stadt, ihre Funktion zu erfüllen sind immerhin höchst unterschiedlich. Moderne Stadtentwicklung wird bereits hochintegriert betrieben, die verschiedensten Aufgaben und Probleme werden ressortübergreifend und unter Bürgerbeteiligung bearbeitet. Man kann also davon ausgehen, das sich das Konzept Smart City auf alle Bereiche des Lebens in Städten bezieht – wo also anfangen?

Smarte Methoden für eine Smart City

In der ersten Projektphase geht es darum Vorhandenes zu sortieren und in alle Richtungen zu denken. Ein gelingendes Projekt kann dem Laborraum Leipziger Westen weiteren Anschub geben, zu einem Innovationsmotor der Stadt zu werden. Mit den Verfechtern der Open Innovation von Verwegener + Trefflich haben wir dazu ein wenig Schwarmintelligenz versammelt, um sich mit ersten Ansätzen des Themas vertraut zu machen. Teilgenommen haben etwa 15 Politiker, Unternehmer, Wissenschaftler und Privatleute.

P1030539

Mit dem Kopf und den Händen zur Smart City

Mit ersten Aufwärmübungen konnten die Köpfe aus ihrem Alltagsgedanken geholt werden, nur um anschließend das richtige Tempo anzuschlagen. Unter “Wettkampfbedingungen” entwickelten die immer neuen Kleingruppen viele einzelne Ideen. Immer mit dem Ziel, sich ständig irritieren zu lassen und immer neu zu assoziieren. Die Abschlussarbeit des Tages bestand in der Zusammenführung zweier Themen für eine Smart City und die haptische Umsetzung in eine Phantasiewelt.

Smart City

Am Ende lässt sich darüber streiten, was die erschaffenen Utopien der beiden Gruppen mit einem zukünftig smarten Leipzig zu tun haben werden. Aber man konnte feststellen, dass vor allem eins nicht passiert ist: Dass sich die Veranstaltung entweder auf politisch und technisch machbare oder bereits im Standard-Vokabular der Smart City enthaltene Begriffe beschränkt. Dem Schritt zu wirklich neuen Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens einer Smart City kann es in jedem Fall nicht schaden, zunächst jeglichen Realismus abzulegen.